Der Mały Opalony Wierch (1448 m ü.d.M.) ist einer jener ruhigen Gipfel in den Polnischen Westtatra, die mit Einsamkeit und weiten Talblicken belohnen, ohne von Menschenmassen überlaufen zu sein. Er liegt auf dem Kamm, der das Lejowa-Tal vom Chochołowska-Tal trennt, und fungiert als echter Knotenpunkt — von hier zweigen Bergrücken ab, die gleich drei Täler voneinander scheiden: das Lejowa-, das Dudowa- und das Huciańska-Tal.
Es handelt sich um einen Vorgebirgsgipfel, eingebettet in Wälder und Bergwiesen, mit einem deutlich stilleren und ursprünglicheren Charakter als die felsigen Höhen weiter oben in der Tatra. Im Frühling und Herbst leuchten die Täler in prächtigen Farben, im Sommer spendet der Fichtenwald angenehmen Schatten. Vom Kamm aus bieten sich Ausblicke auf den benachbarten Wielki Opalony Wierch (1485 m) sowie auf das verzweigte System der Chochołowska-Täler. Im Südwesten liegt der Kominiarska-Pass (1307 m), im Nordwesten zweigt ein Seitenrücken zur Spalona Czuba und Jamska Czuba ab.
AufstiegsmöglichkeitenAuf dem nördlichen Seitenrücken des Gipfels befinden sich interessante Kalkfelstürme, die als 'Kobylie Głowy' ('Stutenhäupter') bekannt sind — ein lohnenswerter Abstecher für Kammwanderer.