Die Malá Prašivá (707 m ü. M.) ist ein reizvoller Gipfel in den Mährisch-Schlesischen Beskiden, der mit einer hölzernen Kirche aus dem 17. Jahrhundert und einer gemütlichen Berghütte auf dem Gipfel aufwartet — eine Kombination, die man selten findet. Wer hier aufsteigt, wird nicht nur mit Natur, sondern auch mit Geschichte und Atmosphäre belohnt.
Der Berg zieht sich 1,3 km westwärts vom Hauptgipfel Prašivá (843 m) und bildet den Auftakt eines langen Kamms, der über Čupel, Lipí, Ropička bis zur Ropice reicht. Die Landschaft ist typisch beschidisch — sanfte, bewaldete Hänge, im Sommer sattgrün, im Herbst in warmen Farben leuchtend. Der Aufstieg ist für die meisten Wanderer problemlos machbar und das ganze Jahr über möglich.
AufstiegsmöglichkeitenDie Legende besagt, dass Graf Jiří Oppersdorf die Kirche 1640 aus Dankbarkeit errichten ließ, nachdem er bei einer Jagd auf diesen Hängen wie durch ein Wunder mit dem Leben davongekommen war — und genau diese Geschichte verleiht dem Ort seinen besonderen Zauber.