Die Malá Ostrá (1.703 m ü. d. M.) ist ein stiller, etwas abseits gelegener Gipfel in den Westlichen Tatra der Slowakei, hoch über dem Bobrovcatal nahe dem Dorf Jalovec. Kein Massenmagnet, aber genau das macht ihn reizvoll — hier wandert man in echter Bergeinsamkeit.
Der Gipfel ist von Latschenkiefern bedeckt, im Süden zeigen sich felsige Partien. Die Aussicht ist durch die Vegetation teilweise eingeschränkt, doch von günstigen Stellen aus sind die umliegenden Gipfel der Westlichen Tatra, die Orava-Beskiden, die Orava Magura, das Choc-Gebirge, die Kleine und Große Fatra sowie die Niedere Tatra zu sehen. Das Massiv liegt im Tatra-Nationalpark, die westlichen Hänge berühren das Nationale Naturschutzgebiet Suchá dolina — Wildnis pur.
Wege auf den GipfelDas Massiv besteht hauptsächlich aus Kalkstein und Dolomit, was den Felsen eine charakteristische helle Farbe verleiht und die Flora der westlichen Hänge maßgeblich prägt.