Die Ľadonhora (999 m ü. d. M.) ist ein wilder, bewaldeter Gipfel in den Kysuce-Bergen im Norden der Slowakei — gerade einen Meter vom symbolischen Tausender entfernt, was ihr einen ganz eigenen, charmanten Charakter verleiht. Als Teil des geologisch bedeutsamen Pieninen-Klippenzugs vereint sie Kalkfelsklippen, dichte Buchenwälder und echte Abgeschiedenheit fernab der Touristenströme.
Der Gipfel hat die Form eines regelmäßigen, leicht ost-west gestreckten Hügels mit abgeflachter Kuppe. Die Hänge sind rundum steil, nach Süden und Osten sogar sehr steil — von der Ostseite schneidet eine schmale, felsige Klamm fast bis zum Gipfel hinauf. Das Massiv besteht aus mesozoischen Kalken, Tonsteinen und Mergeln; im Gipfelbereich finden sich vereinzelte Felsaufschlüsse. Nahezu der gesamte Berg ist mit Buchenwäldern bedeckt, durchsetzt von einzelnen Fichten und an felsigen Stellen von Bergahorn. Die Ľadonhora liegt rund 7 km südöstlich von Kysucké Nové Mesto und bildet zusammen mit dem westlich angrenzenden Steny-Grat ein gemeinsames Massiv.
AufstiegsmöglichkeitenGeologisch gehört die Ľadonhora zum Pieninen-Klippenzug, einem schmalen Bogen exotischer Gesteinsformationen, der sich durch die gesamten Karpaten zieht. Diese ungewöhnliche Kalkstruktur hebt sie von den typisch bewaldeten Hügeln der Kysuce-Region ab und macht sie zu einer echten Entdeckung für neugierige Wanderer.