Der Veilchenstein (1.472 m ü. NHN), auf Polnisch Łabski Szczyt, ist der vierthöchste Gipfel im polnischen Teil des Riesengebirges — ein markanter Granitkopf auf dem Hauptkamm, an dem Polen und Tschechien sich die Grenze teilen und der Elbbach seinen Lauf beginnt. Wer den Hauptkamm des Riesengebirges erwandert, kommt an diesem Gipfel fast zwangsläufig vorbei.
Der Gipfel liegt zwischen der Reifträger (Szrenica) im Westen und den Schneegruben (Śnieżne Kotły) im Osten. Die Landschaft ist typisch subalpines Riesengebirge: offene Kammlagen, mächtige Granitblöcke, Knieholzfelder und weite Aussichten entlang des gesamten Hauptkammes. Im Sommer lädt die Hochfläche zu ausgedehnten Kammwanderungen ein, im Winter verwandeln sich die Hänge oberhalb von Schreiberhau (Szklarska Poręba) in ein belebtes Skigebiet. Auf dem Gipfel selbst thront ein beeindruckendes Felschaos aus zerklüfteten Granitblöcken.
Anstieg zum Gipfel
Praktische Hinweise
Dem Berg verdankt er seinen deutschen Namen 'Veilchenstein' — und den polnischen Namen 'Łabski' (von 'Łaba', dem polnischen Namen der Elbe) dem Umstand, dass die Elbe an seinem tschechischen Südhang entspringt.