Der Krzemień (1335 m ü.d.M.) ist der zweithöchste Gipfel der polnischen Bieszczady und des gesamten Westlichen Bieszczady-Gebirges — und dabei noch weit weniger überlaufen als der berühmte Nachbar Tarnica. Ein zackiger, kammartiger Grat mit felsigen Aufschlüssen, offene Bergwiesen und ein weites Panorama machen ihn zu einem der lohnendsten Wanderziele der Region.
Vom Gipfelbereich reicht der Blick auf Tarnica mit Szeroki Wierch, den Caryńska-Kamm, Bukowe Berdo, das Obere San-Tal, Halicz mit Rozsypaniec sowie auf die Sanocko-Turczańskie Berge und die ukrainischen Bieszczady. Im Sommer leuchten die Polonyna-Matten golden, im Herbst brennen sie in warmen Farben — jede Jahreszeit verleiht dem Krzemień seinen eigenen Zauber.
AufstiegsmöglichkeitenDer Name 'Krzemień' birgt eine sprachliche Kuriosität: Er leitet sich vom ukrainischen Wort 'hreben' (Kamm) ab, das von österreichischen Kartografen entstellt wurde — und beschreibt damit treffend den felsigen Kammgrat des Berges. An den Hängen wachsen seltene Pflanzenarten wie Fels-Segge, Dakische Segge, Ostkarpatische Platterbse und Thymian-Sommerwurz.