Der Kotarz ist ein Gipfel, der eines der schönsten Wiesenpanoramen der Schlesischen Beskiden verbirgt. Er erhebt sich über Szczyrk-Solisko, und seine weiten Almen bieten einen Blick auf das Skrzyczne-Massiv, wie man ihn kaum anderswo in der Region findet. Ein Ort für alle, die Ruhe, Weite und Naturnähe suchen statt Menschenmassen.
Die zum Tal der Żylica abfallenden Hänge sind von offenen Wiesen bedeckt, ideal für ein Sommerpicknick mit Aussicht, während die Westhänge, bewachsen mit Buchen-Fichtenwald, steinige Geröllfelder und Felsspalten verbergen. Auf dem Seitenkamm erstrecken sich die Hala Jaworowa und ein benachbarter Sattel zwischen den Erhebungen 918 m und 828 m — Orte mit jahrhundertealter Hirtentradition, wo noch im 20. Jahrhundert hunderte Schafe weideten. Im Frühling und Sommer blüht hier der Rote Fingerhut in einem der größten Bestände Polens, im Herbst hüllen Nebel und Buchenfarben den Berg ein. Zudem ist das Gebiet ein wichtiger ökologischer Korridor für Wölfe und andere Großsäuger — also Ruhe und Achtsamkeit beim Wandern bewahren.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Der Name Kotarz stammt wahrscheinlich vom slawischen Wort chotár, das eine Gemeindegrenze bezeichnet — hier den Grat zwischen Brenna und Szczyrk —, wobei die Volkstradition ihn auch mit der Schafslammzeit auf den Bergweiden verbindet.