Der Klasztorzysko, historisch als Münsterhöhe bekannt, erhebt sich auf 631 m ü. NHN in den Schwarzen Bergen (Góry Czarne) der Mittleren Sudeten und überrascht mit einer markanten Felsgruppe an seinem Gipfel — der sogenannten Lisia Skała ('Fuchsfels'). Wer abseits der ausgetretenen Pfade echte Sudetenlandschaft sucht, wird hier fündig.
Der Hügel hat die Form einer lang gezogenen Kuppe mit leicht abgeflachtem Gipfelrücken; seine östlichen, westlichen und nördlichen Hänge fallen recht steil ab. Zum Süden hin senkt er sich sanft in Richtung des Nachbergzugs Szerzawa, von dem er durch den Niedźwiedzia-Pass getrennt wird. Das gesamte Gebiet liegt im Landschaftsschutzpark der Wałbrzycher Berge. Fichtenwald mit Beimischungen von Buche, Bergahorn und Birke bedeckt die Hänge das ganze Jahr — im Frühjahr duften Maiglöckchen und Waldmeister, im Herbst leuchtet das Laubwerk in Gold- und Rottönen. Vom oberen Teil des Südhangs öffnen sich schöne Aussichten auf die Wałbrzycher Berge, das Eulengebirge, die Trockenen Berge und den tschechischen Gipfel Ruprechtický Špičák.
Aufstieg zum GipfelDer historische Name Münsterhöhe verweist auf klösterliche Verbindungen der Region — ein stilles Echo der Vergangenheit, das dem Gipfel auch heute noch einen geheimnisvollen Charakter verleiht.