Die Kikula (844,9 m ü. M.) ist der höchste Gipfel auf der slowakischen Seite des Jablunkaer Zwischengebirges — ein ruhiger, offener Bergrücken genau auf der slowakisch-polnischen Grenze, im Volksmund auch Trojak oder Trojok genannt. Wer weite Beskiden-Panoramen ohne Menschenmassen sucht, wird hier fündig.
Der Gipfel liegt auf einem Kamm, der sich in südwest-nordöstlicher Richtung über dem Dorf Skalité erstreckt. Dank des baumfreien Scheitels reicht der Blick an klaren Tagen weit: Man sieht die umliegenden Gipfel des Jablunkaer Zwischengebirges sowie die Mährisch-Schlesischen, Kysuce-, Arva- und Schlesischen Beskiden. Im Frühling und Sommer sind die Hänge saftig grün, im Herbst leuchten die Buchenwälder in Gold und Rot, und im Winter liegt der Kamm unter einer stillen Schneedecke. Das Gelände ist grasig und abgerundet — angenehm für alle, die moderat wandern.
Aufstieg zum GipfelDieser unscheinbare Gipfel war einst der Treffpunkt dreier bedeutender historischer Länder — des Königreichs Ungarn, Schlesiens und Galiziens. Der steinerne Grenzpfahl von 1914 steht noch immer dort und macht die Kikula zu einem stillen, aber historisch bemerkenswerten Ort in Mitteleuropa.