Die Kiczora (1.240 m ü. d. M.) ist ein stiller, bewaldeter Karpatengipfel, der mehr Geschichte in sich trägt, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Der Name selbst ist ein Erbe der walachischen Hirtenkultur und verspricht eine echte, unverfälschte Berglandschaft abseits des Massentourismus.
Die Umgebung der Kiczora zeigt sich als typische Karpatenlandschaft: geschwungene Kämme mit Mischwäldern, offene Almen mit Blicken auf benachbarte Gipfel und ursprüngliche Dörfer in den Tälern. Im Frühling erwacht die Natur mit saftigem Grün und Wiesenblumen, im Sommer bietet der Wald angenehmen Schatten, im Herbst leuchten die Hänge in Gold und Rot, und im Winter liegt alles unter einer ruhigen Schneedecke. Ein Gipfel für alle Jahreszeiten.
AufstiegsmöglichkeitenDer Name Kiczora stammt aus dem Walachischen und ist mit dem rumänischen Wort 'chicera' verwandt, das einen 'bewaldeten Berg' bezeichnet — ein lebendiges Zeugnis der walachischen Hirtenwanderungen, die die Toponymie des gesamten Karpatenbogens von Siebenbürgen bis zur mährischen Walachei geprägt haben.