Die Käsplatte ist ein unscheinbarer, 979 Meter hoher Berg im Bayerischen Wald, der eine echte Überraschung für Wanderer bereithält. Statt eines gewöhnlichen Gipfelkreuzes erwartet einen hier ein wildes Blockmeer aus Granit — ein Anblick, der in dieser Form selten in der Region zu finden ist.
Ähnlich wie am bekannten Lusen ist der Gipfel mit hunderten Felsblöcken übersät, zwischen denen man herumklettern und den besten Aussichtspunkt suchen kann. Von einigen Felsen aus öffnet sich ein schöner Blick nach Norden und Westen. Die Atmosphäre ist herrlich ruhig — ideal für alle, die abseits des Trubels am nahen Pröller, nur zwei Kilometer südlich gelegen, die Stille suchen. Im Herbst bilden die grauen Felsblöcke einen reizvollen Kontrast zu den bunten Wäldern, im Winter verwandelt eine Schneedecke den Gipfel in eine fast mystische Landschaft.
Wie man zum Gipfel kommtDieses Blockmeer aus Granit und Anatexit entstand bereits im Pleistozän und zählt heute zu den spannendsten geologischen Besonderheiten des Bayerischen Waldes — ein Gipfel, der jeden überrascht, der nur einen weiteren bewaldeten Hügel erwartet hat.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)