Jaworzyna ist ein Gipfel, dessen Reiz vor allem in seiner besonderen Lage liegt — direkt auf der polnisch-slowakischen Grenze und zugleich exakt auf der Großen Europäischen Wasserscheide. Ein perfektes Ziel für alle, die Kammwanderungen mit einem echten Grenzerlebnis lieben.
Die Hänge, die zur slowakischen Seite ins Tal des Polhoranka abfallen, sind vollständig bewaldet und bieten im Sommer angenehmen Schatten, im Herbst ein Farbenspiel. Auf polnischer Seite verzweigt sich der Kamm in zwei Äste, getrennt durch das Tal des Przyborowiec-Baches — heute ebenfalls bewaldet, obwohl alte Karten hier einst weite Wiesen und Ackerland zeigten. Es lohnt sich vorzustellen, wie anders diese Landschaft noch vor einigen Jahrzehnten aussah. Der Winter bringt stille, karge Schönheit, der Sommer eine ruhige Waldwanderung fernab der Menschenmassen.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Interessant: Jaworzyna ist einer der wenigen Gipfel, an denen Regen, der auf der einen Kammseite fällt, in einem anderen Meer landet als Regen auf der anderen Seite — eine direkte Folge der hier verlaufenden Großen Europäischen Wasserscheide.