Der Jarząbczy Wierch (2.137 m ü. M.) ist ein markanter Knotenpunkt im Hauptkamm der Westlichen Tatra, nur wenige Dutzend Meter südlich der slowakisch-polnischen Grenze. Von hier zweigen mehrere Grate ab, und die Rundumsicht vom Gipfel belohnt jeden Aufstieg mit einem beeindruckenden Alpinpanorama.
Der Gipfel ist offen und grasig-felsig — charakteristisch für die hochalpinen Bereiche der Westlichen Tatra. Im Sommer bedecken Bergwiesen und niedrige Latschenkiefern die breite Kuppe, im Winter liegt sie oft tief verschneit und ist nur für erfahrene Bergwanderer geeignet. Das Panorama umfasst die umliegenden Gipfel der Westlichen Tatra wie Jakubina, Klin und Bystrá, aber auch die Niederen Tatra, die Orava-Beskiden, die Orava-Magura sowie das Vorgebirge im südlichen Polen. Die Atmosphäre ist wild und unberührt.
AufstiegsmöglichkeitenDer Jarząbczy Wierch ist ein echter Gipfelknoten — nach Süden zweigt hier der mächtige Otrhance-Grat ab, der bis zur Jakubina (2.194 m) führt und diesen Punkt zu einem der wichtigsten Orientierungspunkte im gesamten Westtatra-Kamm macht.