Der Hedwigsberg — auf Polnisch Jagoda — erhebt sich auf 743 m ü. NHN im Isergebirgsvorland, genauer gesagt in den Janowitzer Kämmen (Rudawy Janowickie) der Westlichen Sudeten. Wer hier wandert, findet stille Wälder, blühende Bergwiesen und eine wohltuende Abgeschiedenheit.
Der Gipfelbereich ist dicht bewaldet und vermittelt ein geborgenes, ruhiges Gefühl. Weiter unten öffnen sich die südlichen Hänge zu Wiesen und Weiden, von denen aus sich schöne Ausblicke ins Tal bieten. An der Südflanke sind kleine Felsformationen, Blöcke und Geröllhalden zu entdecken — das Ergebnis einer spannenden Geologie aus metamorphen Gesteinen wie Quarz-Serizit-Schiefern und Amphiboliten sowie unterkarbonischen Sandsteinen. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz: Im Frühling blühen die Wiesen, im Sommer spendet der Wald Kühle, und im Herbst leuchten die Hänge in warmen Goldtönen.
Zum Gipfel gelangenDer alte deutsche Name 'Hedwigsberg' erinnert daran, dass die Sudeten jahrhundertelang ein Begegnungsraum verschiedener Kulturen waren — eine Geschichte, die sich ebenso tief ins Land eingegraben hat wie seine uralten Gesteine.