Der Elisenturm — slowakisch Ihla v Ostrve — ist eine der markantesten Felsnadeln der Slowakischen Hohen Tatra: ein schlanker, in den Himmel ragender Turm an den Westhängen des Osterwa-Massivs, hoch über dem Mengsdorfer Tal. Wer klassische Kletterabenteuer in einer unberührten Hochgebirgslandschaft sucht, wird hier fündig.
Die Nadel erhebt sich aus dem oberen Teil eines Felsgrats, der westlich von der Hinteren Osterwa abfällt. Das Umfeld ist typisch hochtatrisch — nackter Granit, weite Blicke ins Tal und eine Atmosphäre stiller Einsamkeit. Im Winter, wenn Eis und Schnee die Felsen überziehen, gewinnt der Turm nochmals an dramatischer Wirkung und wird zum ernsthaften Ziel erfahrener Alpinisten.
Anstieg zum GipfelDen Namen 'Elisenturm' gab Ernst Dubke, der die Nadel am 7. Juli 1904 erstmals bestieg, zu Ehren seiner Ehefrau — eine romantische Geschichte hinter einer rauen Granitwand. Das ungarische Äquivalent 'Erzsike-torony' trägt dieselbe Bedeutung.