Der Hochstein ist die höchste Erhebung des Westlausitzer Berglandes in den Westsudeten — ein kuppelförmiger Berg mit einer markanten Felsformation am Gipfel, umrankt von Legenden über Teufel, Orakel und verborgene Schätze. Hier verschmelzen Landschaft und Mythologie zu einem ganz besonderen Wandererlebnis.
Der Berg fällt mit gleichmäßigen, recht steilen Hängen zu den Tälern der Pulsnitz und der Schwarzen Elster ab, und seine kuppelartige Form macht ihn schon von Weitem erkennbar. Am Gipfel ragen die Felsen einige Meter über eine kleine Hochfläche und bilden natürliche Aussichtsplattformen — auch wenn die Sicht heute teilweise durch Bäume eingeschränkt ist. Der gesamte Gipfelbereich ist von Mischwald bedeckt, der im Herbst in leuchtenden Farben erstrahlt und im Winter oft mit Raureif überzogen ist, was den Felsen eine besonders geheimnisvolle Atmosphäre verleiht. Die unteren Bereiche des Osthangs bestehen aus Wiesen und Feldern, was für einen schönen landschaftlichen Kontrast sorgt.
Wie man den Gipfel erreichtDer Legende nach diente die als 'Teufelskanzel' bekannte Felsplattform samt dem nahegelegenen 'Teufels Tischblatt' mit seiner geheimnisvollen Vertiefung einst als Opferstätte, an der Signalfeuer entzündet wurden — und in mondlosen Nächten sollen dort Geister getanzt haben.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)