Die Hala Gąsienicowa ist eine der schönsten Hochalpenwiesen in den polnischen Tatra — eine weite, offene Hochfläche, umgeben von felsigen Gipfeln, Bergseen und Latschenkieferngebüsch. Sie eignet sich hervorragend als Ausgangsbasis für anspruchsvollere Tatra-Touren, ist aber auch als eigenständiges Ziel absolut lohnenswert.
Die Landschaft verändert sich je nach Jahreszeit: Im Sommer leuchtet das Grün der Rówienki-Terrassen vor den grauen Felswänden des Kościelec und der Świnica, im Herbst färbt sich die Latschenkiefer golden, und im Winter verwandelt eine dicke Schneedecke die ganze Szenerie in ein Wintermärchen. Die Luft ist klar und kühl, und bei gutem Wetter sind die Aussichten auf die umliegenden Gipfel atemberaubend. Trotz der großen Beliebtheit des Ortes findet man früh am Morgen oder außerhalb der Saison echte Bergstille.
Anreise zur Hala GąsienicowaAls der polnische Staat die Alm 1961 von den Bergbauern aufkaufte, hatte sie nicht weniger als 381 Einzeleigentümer — ein beeindruckendes Zeugnis jahrhundertelanger Hirtentraditionen. Die Wetterstation oberhalb der Hütte, seit 1913 in Betrieb, war die erste Bergwetterstation auf polnischem Boden.