Der Gubalec ist ein bewaldeter Gipfel in den Polnischen Westtatra auf etwa 1550 m Höhe — ein stiller, ursprünglicher Ort mit Kalksteinfelsen, versteckten Höhlen und einem echten Hauch wilder Bergwelt abseits der überlaufenen Pfade.
Der Gipfel bildet das westliche Ende eines langen Kamms, der vom Ciemniak ausgeht und das Tomanowa-Tal im Süden vom malerischen Krakauer Klamm im Norden trennt. Das Gipfelgebiet ist vollständig bewaldet, doch starke Winde brechen dort regelmäßig Bäume — die so entstehenden Windwurfflächen werden schrittweise mit widerstandsfähigerer Lärche aufgeforstet. Rund um den Gubalec begeistert eine bemerkenswerte Dichte an Kalk- und Dolomitkuppen: Auf dem westlichen Kamm stechen die Zbójnicka Turnia und die Zbójnicka Igła hervor, die von der Wiese Polana Pisana gut sichtbar sind. Unmittelbar über dem Kościelisko-Bach thront der Skała Pisana-Fels. Die Nordhänge, die die Südwände des Krakauer Klamms bilden, beherbergen eine außergewöhnliche Zahl von Felstürmen, darunter die markante Baszta am Fuß des Gubalec.
Wie man den Gipfel erreichtDie Höhlen des Gubalec haben eine farbenfrohe Geschichte — einst als Versteck für Räuber und Schatzsucher genutzt, locken sie heute Höhlenforscher in diesen wenig bekannten Winkel der Tatra.