Die Grodna ist die höchste Erhebung der Lomnitzer Hügel und ein echtes Highlight des Hirschberger Talkessels — eine kompakte, deutlich geformte Kuppe, die über dem Dorf Marczyce und dem Stausee Sosnówka aufragt. Ein kurzer, aber lohnender Aufstieg mit Aussicht, die man nicht vergisst.
Die Hänge sind mäßig steil, der Gipfelbereich und die oberen Flanken sind mit Laubwald durchsetzt von Nadelbäumen bewachsen, weiter unten dominieren Wiesen. Die charakteristische Kuppelform macht die Grodna schon von weitem erkennbar. An den nördlichen und westlichen Hängen warten beeindruckende Granitfelsen — Urwisko und Skalna Ściana, letztere mit einem natürlichen Felsfenster — ein lohnendes Ziel schon allein wegen der Geologie. Im Sommer führt der Weg durch schattigen Wald, im Herbst begeistert die Laubfärbung, und im Winter betont der Schnee die klare Kuppelform des Berges.
Wie man zum Gipfel gelangt
Praktische Informationen
1806 ließ Graf Heinrich XXXVIII. Reuß zu Köstritz hier einen romantischen Aussichtspunkt in Form einer gotischen Ruine errichten — die sogenannte Heinrichsburg — mit Turm und angelegten Spazierwegen. 1816 besuchte sogar Fürstin Izabela Czartoryska die Grodna und beschrieb den Ausflug in ihrem Reisetagebuch.