Der Gilfert erhebt sich auf 2506 Meter in den Tuxer Alpen und bildet den nördlichsten Ausläufer des Rastkogel-Massivs. Diese exponierte Lage macht ihn zu einem markanten Blickfang, der vom unteren Inntal aus fast überall zu sehen ist.
Geologisch besonders ist, dass die Felswände dieser stark gegliederten Berggruppe größtenteils in Nord-Süd-Richtung verlaufen, was ihr trotz des verzweigten Kammverlaufs einen ganz eigenen Charakter verleiht. Der Gipfel trägt ein großes Gipfelkreuz, ebenso die beiden nordwestlichen Vorgipfel (Wetterkreuz) und das benachbarte Sonntagsköpfl (2244 m). In die Ostflanke eingekerbt liegt Das Kar, ein fast zu drei Vierteln geschlossener Felskessel, der über den Lamarkbach ins untere Zillertal entwässert. Im Winter und Frühjahr wird der Anstieg gerne mit Skiern oder Schneeschuhen unternommen, da er als relativ lawinensicher gilt.
Wie man zum Gipfel kommtSeit vielen Jahren wird über die Zukunft des Gilfert diskutiert: Manche wünschen sich ein Ruhegebiet Gilfert-Rastkogel, andere Inntalgemeinden streben einen Anschluss an das Skigebiet Hochfügen-Hochzillertal an. Eine endgültige raumplanerische Entscheidung steht bis heute aus.