Der Geierstein ist ein markanter 1491 m hoher Gipfel in den westlichen Mangfallgebirge, einem Teil der Bayerischen Voralpen. Er ist der erste auffällige Gipfel, den man von Lenggries aus erreicht, und beeindruckt mit steilen Abbrüchen nach Norden und Süden.
Der Berg gehört zu einem West-Ost-Grat, der fast vollständig bewaldet ist — nacktes Kalkgestein tritt nur unmittelbar am Gipfel zutage. Nach Osten wird der Grat vom Sommersbachgraben unterbrochen, bevor er wieder zum benachbarten Fockenstein ansteigt. Vom Gipfel aus genießt man einen weiten Blick über den gesamten Isarwinkel, die Münchener Schotterebene (bei klarer Sicht sogar bis nach München), die Tegernseer Berge sowie das Wetterstein- und Karwendelgebirge.
So erreicht man den GipfelDer Name des Berges wird manchmal auch als Geigerstein geschrieben, statt Geierstein — beide Varianten finden sich auf der Karte des Deutschen Alpenvereins. Eine Sage erzählt von einem geigenspielenden Einsiedler, dem ein Adler ein Auge auskratzte.