Der Filipczański Wierch (1223 m ü.d.M.) ist ein Gipfel der polnischen Hohen Tatra, der vor allem durch seine hellen Dolomitfelsen beeindruckt, die imposant über das Filipka-Tal aufragen — und das, obwohl er für Touristen nicht zugänglich ist.
Der bewaldete Massiv bildet den nordöstlichen Abschluss eines Kamms, der von der Zadnia Kopa Sołtysia herabzieht, getrennt durch den breiten Sattel des Przysłop Filipczański. Er teilt das Filipka-Tal von seinem linken Seitenast, dem Żleb za Skałką. Die Felswand unterhalb des Gipfels ist mehrere Dutzend Meter hoch und verleiht der Landschaft einen wilden, ursprünglichen Charakter. Im Herbst leuchten die umliegenden Wälder in Gold und Rot, im Winter unterstreicht der Schnee die Strenge der hellen Felsen, und im Frühjahr erwachen die Täler in frischem Grün.
In der Umgebung des Gipfels wurden sieben Höhlen entdeckt, darunter die Grota Filipczańska nad Mostkiem, die Szczelina za Paśnikiem, die Jaskinia Filipczańska Niżnia und die Grota Filipczańska Wyżnia — ein Zeugnis der reichen geologischen Vergangenheit dieser Ecke der Hohen Tatra.
So erreicht man den GipfelDie sieben Höhlen im Dolomitmassiv machen diesen Winkel der Hohen Tatra zu einem der geologisch faszinierendsten Orte der polnischen Tatra — ein stiller Hinweis darauf, dass Berge immer mehr verbergen, als man von unten ahnt.