Die Fabova hoľa (1.439 m ü. M.) ist der höchste Gipfel der Veporské vrchy — einer ruhigen, wenig überlaufenen Gebirgslandschaft in der Mitte der Slowakei, die mit echter Bergstille und beeindruckenden Weitsichten überrascht. Wer abseits der großen Touristenströme echte Natur sucht, ist hier genau richtig.
Ein schwerer Sturm zerstörte einst den ursprünglichen Fichten-Buchen-Tannen-Wald am Gipfel — was für den Wald ein Verlust war, bescherte Wanderern dafür ein fast vollständiges Rundpanorama. Bei klarer Sicht reicht der Blick auf die Niederen Tatra, den Slowakischen Karst, die Stolické vrchy, die Poľana und an besonders guten Tagen sogar bis zum Kamm der Hohen Tatra im Norden und zu den Hügeln Nordungarns im Süden. Im Herbst leuchten die Hänge in warmen Goldtönen, im Winter lädt die verschneite Einsamkeit zum stillen Genießen ein.
AufstiegsmöglichkeitenEin geografisch interessantes Detail: Die Südhänge der Fabova hoľa sind das Quellgebiet des Flusses Rimava, während die Ost- und Westhänge zum Einzugsgebiet des Hron gehören — der Gipfel liegt damit auf einer wichtigen Wasserscheide Mittelslowakiens.