Die Durbaszka (934 m ü.d.M.) ist ein stiller Gipfel im Kleinen Pieninen-Kamm — weit abseits des Massentourismus, mit einem echten Hauch von Grenzland, denn genau über den Scheitelpunkt verläuft die polnisch-slowakische Staatsgrenze.
Vom baumlosen oberen Kammabschnitt schweift der Blick weit über das Radziejowa-Gebirge und die Pieniny Właściwe, und bei klarem Wetter blitzen durch die Bäume die Umrisse der Tatra auf. Die südlichen, slowakischen Hänge sind dicht bewaldet und bergen die Kalksteinfelsen der sogenannten Kirchenfelsen (Kościelne Skały). Auf der polnischen Seite fallen breite Almwiesen — Połoniny — ins Grajcarek-Tal hinab. Einst bestellten Lemken aus dem Dorf Jaworki diese Hänge; heute weiden hier Schafherden von Hirten aus der Podhale-Region und verleihen der Landschaft ein zeitloses, alpines Gepräge.
So erreicht man den Gipfel
Praktische Hinweise
Vor dem Zweiten Weltkrieg bewirtschafteten die Lemken von Jaworki diese Hänge; nach ihrer Vertreibung verbuschen die Felder allmählich, und nur die weidenden Schafe erinnern noch an das einstige Leben auf den Połoninen.