Der Błyszcz (2159 m ü. d. M.) ist ein markanter Gratkipfel in der Westlichen Tatra — formell der nördliche Ausläufer der Bystra, des höchsten Gipfels in diesem Teil des Gebirges, aber definitiv ein lohnenswertes Ziel für sich. Seine Felsen glitzern im Sonnenlicht, was ihm auch seinen Namen eingebracht hat, und die Aussichten über die umliegenden Täler sind schlicht beeindruckend.
Der Gipfel erhebt sich über drei Täler — Pyszniańska, Kamienista und Gaborowa — und fällt auf der polnischen Nordseite in einer 400 Meter hohen Wand ab, die von Felsrippen durchzogen ist, den sogenannten Grzędy. Der Kamm zum Starorobociański Wierch hin ist zerklüftet und niedrig, mit den malerischen Liliowe-Turnie-Felsformationen. Im Sommer blüht hier eine seltene Alpenflora, im Herbst leuchten Gräser und Granit in warmem Gold. Der Błyszcz ist gut sichtbar von der PTTK-Hütte auf der Hala Ornak sowie vom Smreczyński-See im Kościeliska-Tal.
Anstieg zum GipfelAn den Hängen des Błyszcz wachsen mehrere Pflanzenarten, die in Polen ausschließlich in der Tatra vorkommen — darunter Alpen-Straußgras, Karpaten-Berufkraut und Alpenscharte. Ein Grund mehr, beim Wandern auch mal nach unten zu schauen.