Die Biela Skala ist eine felsige Erhebung am westlichen Ende des Hauptkamms der slowakischen Westtatra — hier treffen weiße Kalksteinwände auf grüne Almen, mit weiten Ausblicken bis zur Orava und in die Liptau. Ein lohnendes Ziel für alle, die einen leichten Aufstieg mit großzügigem Panorama abseits der Hochtatra-Menschenmassen suchen.
Der Gipfelstock besteht aus Choč-Kalksteinen und Dolomiten und beherbergt eine artenreiche, kalkliebende Vegetation sowie einige kleine Höhlen — die größte, Baňáryho štólňa, ist mit einer bunten Schatzsucher-Geschichte verbunden. An klaren Tagen reicht der Blick bis zur Osobitá, den Babky und dem Siwy Wierch, im Winter liegt der Grat still und einsam da. Der Gipfel trennt drei Täler — Siwa-Tal, Spadowy-Potok-Tal und das tiefe Sucha-Sielnicka-Tal — was für abwechslungsreiche Landschaften auf allen Seiten sorgt.
Wie man zum Gipfel kommtEine lokale Legende erzählt von Goldadern in diesem Fels — in den 1920er-Jahren verlor der Schatzsucher Július Baňáry hier sein gesamtes in Amerika verdientes Vermögen, ohne den gesuchten Räuberschatz je zu finden.