Der Bania (1127 m ü. d. M.) ist ein vollständig bewaldeter Gipfel in der Wielka-Racza-Gruppe der Schlesischen Beskiden — und liegt genau auf der polnisch-slowakischen Staatsgrenze. Wer hier wandert, bewegt sich gleichzeitig entlang der Großen Europäischen Wasserscheide, was dem Gipfel eine besondere geografische Bedeutung verleiht.
Der gesamte Gipfel ist von dichtem Wald bedeckt, was ihm zu jeder Jahreszeit einen ruhigen, fast geheimnisvollen Charakter verleiht. Im Sommer spendet der Wald angenehmen Schatten, im Herbst leuchten die Hänge in satten Farben, und im Winter liegt eine stille Schneedecke über dem Bergkamm. Weitsichtige Panoramen gibt es hier nicht — dafür aber Waldstille, saubere Luft und das besondere Gefühl, auf einer Grenze zwischen zwei Ländern und zwei Meeresentwässerungsgebieten zu gehen.
Anreise zum GipfelDer Name 'Bania' stammt vom ungarischen Wort 'bánya' (Bergwerk, Erzmine) — ähnlich wie viele Ortsnamen in der Tatra. Es ist gut möglich, dass an diesen Hängen einst Bergbau betrieben wurde, und der Gipfel trägt diese vergessene Geschichte in seinem Namen.