Babky (1566 m ü. M.) ist ein lohnender Gipfel in den Westlichen Tatra der Slowakei, abseits des Massentourismus und mit einem beeindruckend verzweigten Netz aus Graten und Tälern. Der Berg liegt am Ende eines südlichen Ausläufers des Sivý vrch (1805 m) und überrascht mit einer erstaunlich vielfältigen Landschaft.
Das Massiv erstreckt sich zwischen dem unteren Teil des Suchá-Tals im Westen und dem Jalovecká-Tal im Osten. Im Norden grenzt Babky an den Gipfel Malá kopa (1637 m), getrennt durch den Sattel Babková priehyba (1491 m). Vom Gipfel strahlen drei Grate aus, die dem Gebiet seinen labyrinthischen Charakter verleihen. Im Grat Opálenice verbergen sich Karstphänomene und gleich drei Höhlen — Dúpnica, Medvedia jaskyňa und Biela jaskyňa. Im Frühling blühen die Hänge, im Herbst leuchten sie in Goldtönen, und im Winter ist die Einsamkeit hier fast vollständig.
Anstieg zum GipfelDas verschwundene Babkové pliesko ist eine ungewöhnliche Randnotiz der Tatra-Geschichte: Ein kleiner Gebirgssee, der nicht von der Natur, sondern von den letzten Kriegshandlungen des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 von der Landkarte getilgt wurde.