Der Aschenstein ist ein unscheinbarer 944 Meter hoher Gipfel in der vorderen Höhenkette des Bayerischen Waldes — überschattet von bekannteren Nachbarn wie dem Brotjacklriegel und dem Geißlstein. Gerade deshalb ist er ein Geheimtipp für alle, die Ruhe und einen wirklich wilden Winkel des Waldes suchen.
Sein Felsgipfel mit kleinem Gipfelkreuz und einer nahegelegenen Jagdhütte strahlt eine stille, fast vergessene Atmosphäre aus. Da die Südseite inzwischen zugewachsen ist, gibt es vom Gipfel selbst leider keine Aussicht mehr. Ganz in der Nähe, auf einer Erhebung zwischen Aschenstein und Geißlstein, liegt jedoch der Kleine Aschenstein (913 m) — ein Aussichtsfelsen mit eigenem Gipfelkreuz und Gipfelbuch, von dem aus sich ein überraschend schöner Blick über das gesamte Dreiburgenland mit Thurmansbang und Zenting öffnet. Bei Föhneinfluss reicht die Sicht sogar bis zur Gipfelkette der Nördlichen Kalkalpen, vom Dachstein bis zur Zugspitze.
Wie man zum Gipfel kommtDer Name Aschenstein leitet sich von Esche ab und bedeutete ursprünglich 'Eschenstein' — ein kleines Detail, das die meisten Wanderer beim Vorbeigehen kaum bemerken.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)