Der Abrahamów ist ein baumloser, grasbewachsener Gipfel in der Saybuscher Beskide, der mit weiten Ausblicken überrascht, obwohl seine Höhe von 857 m auf dem Papier nicht besonders beeindruckend wirkt. Genau hier öffnet sich die Landschaft plötzlich weit — allein deshalb lohnt sich der Aufstieg.
Der Bergkamm zieht sich über einen recht sanften, langgezogenen Abschnitt, und seine Hänge werden seit Jahrhunderten von den Dörfern Żabnica und Cięcina bewirtschaftet — die Felder reichen fast bis zum Gipfel, weshalb das Gelände größtenteils offen und unbewaldet ist. Im Sommer erwartet Besucher eine Wiesenlandschaft mit weiten Blicken auf die Nachbarketten, im Winter eine ruhige, unaufdringliche, aber reizvolle Route für Liebhaber verschneiter, stiller Wege. An manchen Stellen verwandeln ehemalige Weiden und Ackerflächen sich allmählich zurück in Wald, was die Landschaft von Jahr zu Jahr verändert.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Der Name des Gipfels stammt von der zu Cięcina gehörenden Siedlung Abramów, die schon im 17. Jahrhundert in den Chroniken von Andrzej Komoniecki erwähnt wurde — eine der interessanteren Namensgeschichten in diesem Teil der Beskiden.