Die Kälimani sind Rumäniens größtes Vulkanmassiv — und eines der am wenigsten besuchten Gebirge der Karpaten überhaupt. Wer hier wandert, erlebt eine archaische Landschaft aus erstarrten Lavafeldern, Hochmooren und endlosen Fichtenwäldern, fernab vom Massentourismus.
Das Herzstück des Gebirges ist eine gewaltige Caldera mit einem Durchmesser von rund 10 km — eine der größten in Mitteleuropa. Der höchste Gipfel, der Pietrosul Călimanilor mit 2100 m, belohnt Wanderer mit einem weiten Panorama über die Ostkarpaten. Die Wege führen durch subalpine Matten, vorbei an Torfmooren mit seltener Flora und durch Wälder, in denen Braunbären, Luchse und Wölfe heimisch sind. Wer Einsamkeit und ursprüngliche Natur sucht, ist hier genau richtig.
Highlights:Wissenswertes: Unter den Kälimani liegt eines der größten Schwefelvorkommens Europas — die Ruinen der ehemaligen Mine bei Luci-Baia sind heute noch auf manchen Wanderwegen zu entdecken.