Die Burg Hummel — auf Polnisch Zamek Homole — ist eine der stimmungsvollsten Ruinen der Ostsudeten. Auf dem Hügel Gomoła (733 m ü. NHN) thronend, blickt sie über den Pass Polskie Wrota und die sanften Lewiner Hügel. Geschichte, Natur und eine fast greifbare Vergangenheit machen diesen Ort zu einem echten Geheimtipp.
Die Ruine entfaltet zu jeder Jahreszeit ihren eigenen Reiz: Im Sommer umhüllt Buchenwald die alten Mauern mit tiefem Grün, im Winter verleiht Schnee dem Gemäuer eine dramatische, fast filmreife Atmosphäre. Das Gelände rund um die Burg ist mäßig anspruchsvoll — Waldpfade, Stille und der Blick auf die Sudeten belohnen jeden Besucher. Von dem ursprünglich etwa 30 Meter hohen zylindrischen Bergfried ist noch ein Fragment erhalten, ebenso ein Stück der Außenmauer.
Anreise und Wanderwege:
Praktische Informationen:
Interessant: Zu den früheren Besitzern der Burg zählte der siebenjährige Georg von Podiebrad, der spätere König von Böhmen. Für eine Zeit war die Burg Hauptsitz der kleinen unabhängigen Herrschaft 'Homole', zu der Duszniki-Zdrój und 21 umliegende Dörfer gehörten.