Wassertürme gehören zu den markantesten Bauwerken, die man auf Wanderungen in der Nähe von Städten und manchmal auch im hügeligen Gelände entdecken kann. Auf den ersten Blick wirken sie rein funktional, doch viele besitzen eine spannende Geschichte und architektonischen Charme, der Reisende und Fotografen anzieht.
Ein Wasserturm funktioniert durch hydrostatischen Druck — das in der Höhe gespeicherte Wasser fließt durch die Schwerkraft in das Versorgungsnetz und sorgt so auch bei Stromausfällen für konstanten Druck. Ein typischer Turm erreicht eine Höhe von etwa 40 Metern, mit Tanks in Kugel-, Zylinder- oder Ellipsoidform. Manche historischen Türme wurden zu Restaurants, Aussichtspunkten oder sogar Wohnungen umgebaut, was sie zu einem lohnenden Ziel für einen kurzen Ausflug macht.
In hügeligem oder bergigem Gelände stehen Wassertürme oft auf Erhebungen, was ihre Rolle als weithin sichtbare Orientierungspunkte unterstreicht. Im Frühling und Sommer wirkt die Umgebung oft grün und einladend, im Herbst und Winter heben sich ihre oft aus Ziegeln oder Stahl gefertigten Silhouetten markant vom grauen Himmel ab.
AnreiseInteressant ist, dass manche Städte Wassertürme paarweise bauten, scherzhaft mit HOT und COLD beschriftet, während andere sie zur Werbung für lokale Attraktionen oder Sportmannschaften nutzten.