Hoch über Budva, im Gebiet von Pobori, liegen die Ruinen der mittelalterlichen Festung Đurđevac, auch Stefanica genannt. Ein Ort für alle, die mehr suchen als nur einen Panoramaweg - hier verschmilzt Geschichte mit der wilden, steilen Natur Montenegros.
Die Festung thront auf einem schwer zugänglichen, felsigen Grat, zu dem ein steiler Pfad von Stanjevići hinaufführt. Die Umgebung ist rau und eindrucksvoll - felsige Hänge, dichtes mediterranes Gestrüpp und ein weiter Blick auf die Adriaküste. Im Sommer kann es hier heiß und trocken sein, daher eignen sich Frühling und Herbst am besten für einen Besuch, mit kühlerer Luft und klarerer Sicht. Heute sind nur noch Reste der Verteidigungsmauern und eines Turms am höchsten Punkt erhalten, doch die Atmosphäre der verlassenen Burg beeindruckt.
AnreiseDie Festung wurde von Stefanica, dem Sohn von Đurađ Đuraš und Großvater von Ivan Crnojević, errichtet und erstmals 1424 erwähnt - manche sagen, sie habe ihren Namen nach dem Schutzpatron der nahegelegenen Kirche erhalten.