Die Frohnburg zählt zu den charmanten, oft übersehenen Salzburger Landschlössern und liegt malerisch im Landschaftsgarten Hellbrunn. Wer barocke Baukunst und ruhige Parklandschaften abseits des Salzburger Trubels sucht, findet hier einen stimmungsvollen Ort mit langer Geschichte.
Das Schloss ist allseitig von einer hohen Mauer umgeben, und die Westseite mit dem schmiedeeisernen Einfahrtstor aus dem 17. Jahrhundert, flankiert von Pförtner- und Gärtnerhäuschen, vermittelt sofort historisches Flair. Die Ostfassade blickt zur Salzach hin, und vom einst prachtvollen barocken Schlossgarten sind zwei geometrische Gartenweiher sowie ein restaurierter Wandbrunnen mit Amor auf dem Delfin erhalten, eine Nachbildung eines antiken Originals aus der Farnesischen Sammlung. Entlang der Hellbrunner Allee lässt sich auch die frühere Schlossachse erahnen, seit 2014 wieder als Obstbaumallee angelegt. Besonders reizvoll ist der Park im Frühling und Herbst, während im Sommer alte Baumbestände angenehmen Schatten spenden.
Anreise
Praktische Informationen
Übrigens: Der Name Frohnburg leitet sich vermutlich vom althochdeutschen Wort für 'Herr' ab und bedeutet so viel wie 'Herrenschloss' - passend dazu blieb es von 1670 bis 1960 ununterbrochen im Besitz der Grafen Kuenburg.