Stellen Sie sich einen Spaziergang über zehn Hügel vor, auf denen 140 hölzerne Miniaturkirchen und -kirchen stehen — das ist der Miniaturenpark der Kirchen in Myczkowce, ein Ort, der völlig anders ist als alles, was man sonst in den Bieszczaden findet. Es ist kein weiterer Gipfel zum Erklimmen, sondern eine einzigartige kulturelle Attraktion, die perfekt zu einem Tag voller Bergwanderungen passt.
Der Park gehört zum Zentrum für ökumenische Kultur des hl. Johannes Paul II. und liegt auf dem Gelände eines Erholungs- und Rehabilitationszentrums der Caritas. Die Miniaturen im Maßstab 1:25 bilden originalgetreu katholische, griechisch-katholische und orthodoxe Kirchen aus Polen, der Ukraine und der Slowakei ab. Sie sind entsprechend der ethnografischen Geografie der Region angeordnet — getrennt für Dolinianie, Pogórzanie, Bojken und Lemken. Beim Spaziergang zwischen den Hügeln lassen sich die architektonischen Unterschiede zwischen lateinischer und byzantinischer Kirche gut erkennen, und bei gutem Wetter runden die umliegenden Hügel der Bieszczaden das Bild wunderbar ab. Der Park ist ganzjährig geöffnet, wobei das frische Grün im Frühling und Sommer die hölzernen Miniaturen besonders schön zur Geltung bringt.
AnreiseAlle 140 Miniaturen wurden von Janusz Kulig, einem Handwerker aus Chmielnik, von Hand angefertigt, während Norbert Piekarski für die Landschaftsarchitektur des Geländes verantwortlich war. Ein faszinierender Ort, um die Vielfalt der hölzernen Sakralarchitektur dieses kulturellen Grenzgebiets an einem Ort zu entdecken.