Pajštún ist eine eindrucksvolle Burgruine im Herzen der Kleinen Karpaten, unweit des Dorfes Borinka in der Westslowakei. Wer hierher kommt, entdeckt ein verwunschenes Stück Geschichte inmitten üppiger Waldlandschaft — Renaissance-Mauern, kunstvolle Maskarone von 1619 und eine ganz besondere Stille, die man so schnell nicht vergisst.
Die Burg thront auf einem Felsmassiv im Naturschutzgebiet Pod Pajštúnom und bietet Ausblicke auf die bewaldeten Hügel der Kleinen Karpaten. Gut erhaltene Abschnitte der Palastmauern, Fensteröffnungen und die reich verzierten Kragsteine des ehemaligen Laubengangs zeugen vom Ehrgeiz der einstigen Besitzer, der mächtigen Familie Pálffy. Im Frühling umrahmt frisches Grün die alten Steine, im Herbst taucht goldenes Laub die Ruine in warmes Licht — zu jeder Jahreszeit lohnt sich ein Besuch.
Anreise und ZugangswegeNapoleonische Truppen zerstörten die Burg 1809, doch die kunstvoll gemeißelten Maskarone über dem Eingangstor aus dem Jahr 1619 haben vier Jahrhunderte überstanden und sind bis heute das Herzstück jedes Besuchs.