Die als 'Perle des Niedrigen Beskidengebirges' bekannte Holzkirche in Sękowa zählt zu den schönsten Holzbaudenkmälern Polens und gehört seit 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Um 1520 erbaut, verbindet sie fünf Jahrhunderte Geschichte mit außergewöhnlichem Handwerk und einer Silhouette, die sich harmonisch in die Beskidenlandschaft einfügt.
Schon von Weitem beeindruckt die Kirche: ein steiles Schindeldach, weit ausladende Laubengänge auf Holzpfeilern und ein kuppelartiger Turmhelm bilden ein Ensemble, das Generationen von Malern begeistert hat. Künstler wie Stanisław Wyspiański und Józef Mehoffer hielten es auf der Leinwand fest. Die Umgebung wandelt sich mit den Jahreszeiten — saftige Wiesen umrahmen das Holzgebäude im Sommer, goldenes Herbstlaub schafft eine märchenhafte Kulisse, und Schnee verleiht der Szenerie im Winter eine fast mystische Stimmung.
AnreiseDie Kirche überstand den Ersten Weltkrieg nur knapp — während der heftigen Kämpfe bei Gorlice 1914–1915 wurde viel ihres Holzmaterials für Brennholz und Schützengräben verwendet. Der Wiederaufbau begann bereits 1918. 1994 wurde sie mit der renommierten Europa-Nostra-Medaille für vorbildliche Restaurierungsarbeiten ausgezeichnet.