Versteckt auf einer stillen Bergwiese liegt das Kloster der Nazarethschwestern in Komańcza — ein Ort, an dem sich Geschichte und Ruhe begegnen. Genau hier, in einem schlichten Zimmer mit der Nummer 5, wurde Primas Stefan Wyszyński unter Hausarrest gehalten. Besucher können heute denselben Weg gehen und den Raum sehen, in dem er seine Tage in Abgeschiedenheit verbrachte.
Das Holzhaus mit gemauertem Erdgeschoss im Schweizer Stil steht auf etwa 520 m ü. d. M., umgeben von der friedlichen Bergwiese und den Wäldern des Niederen Beskids. Im Sommer ist die Umgebung grün und still, im Herbst leuchtet sie in warmen Farben, im Winter liegt eine schneeweiße Ruhe über dem Kloster — ein guter Ort zur Besinnung zu jeder Jahreszeit. Die geistliche Atmosphäre verbindet sich hier mit dem Charme einer fast hundert Jahre alten, schlichten Bergarchitektur.
AnfahrtWährend der deutschen Besatzung versteckten die Schwestern gesuchte Priester und Menschen jüdischer Herkunft und halfen ihnen bei der Flucht ins Ausland — eine leise Geschichte des Mutes, die man in diesen Mauern noch heute spürt.