Ježův hrad ist eine jener stillen Ruinen, die man sich selbst erschließen muss — kein Wegweiser, keine Touristenmassen, dafür jede Menge mittelalterliche Atmosphäre und ein Hauch Abenteuer. Die im 14. Jahrhundert gegründete Burg versteckt sich auf einem Felsrücken in den Wäldern Mährens und erzählt von Adelsgeschlechtern, Fehden und einem schnellen Niedergang.
Die Ruinen liegen inmitten dichter Wälder, was dem Ort zu jeder Jahreszeit einen ganz eigenen Charakter verleiht — grün und vogelreich im Frühling, leuchtend bunt im Herbst, geheimnisvoll still im Winter. Der Weg hinauf über den felsigen Kamm erfordert etwas Trittsicherheit und macht die Tour zu einem echten kleinen Erlebnis. Am besten erhalten ist die Zwingermauer beim Nordtor, die noch gut die ursprüngliche trapezförmige Anlage erahnen lässt.
Anfahrt und ZustiegDer Sage nach liegt unter den Ruinen ein Schatz verborgen, bewacht von einem feurigen Hahn mit glühenden Augen und einer goldenen Krone — zugänglich soll er nur in der Karwoche sein, sonst blendet der Hahn den Eindringling und lässt ihn nie mehr den Heimweg finden.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)