Dieses klassizistische Schloss in Bodajk, umgeben von einem 10 Hektar großen englischen Park, zählt zu den bedeutendsten Werken der klassizistischen Architektur Ungarns. Obwohl es meist als Hochburg-Lamberg-Schloss bekannt ist, geht seine wahre Geschichte auf die Familie Miske zurück, die es zwischen 1837 und 1839 errichten ließ.
Das Gebäude beeindruckt durch seine harmonische Fassade mit einem zweigeschossigen Mittelrisalit, das von einem auf vier ionischen Säulen ruhenden Giebel gekrönt wird, sowie einer massiven Kutschenauffahrt auf geschnitzten Steinpfeilern. Der umgebende Park bietet in jeder Jahreszeit eine ruhige, malerische Kulisse, ideal für einen Spaziergang nach der Besichtigung des Inneren. Die Geschichte des Schlosses war bewegt — nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es geplündert und ausgeraubt, später in ein Touristenheim umgewandelt und kürzlich für rund 3,5 Milliarden Forint umfassend restauriert.
Das Schloss liegt im Dorf Bodajk in Ungarn und bildet einen interessanten Punkt auf Sightseeing-Touren durch die Region Transdanubien.
AnreiseInteressant: Trotz des verbreiteten Namens Hochburg-Lamberg gilt dieser bei Historikern als irreführend — die wahren Bauherren und Besitzer waren die Familie Miske.