Hoch über den Dächern der Altstadt von Kotor thront diese kleine Kirche am Hang des St.-Johannes-Berges und belohnt jeden, der die berühmte Treppe erklimmt, mit einem der schönsten Ausblicke Montenegros. Seit Jahrhunderten pilgern Menschen hierher, heute sind es vor allem Wanderer und neugierige Reisende.
Der Aufstieg selbst ist Teil des Erlebnisses - ein steiler, in Serpentinen verlaufender Steinpfad mit über 650 Stufen, der sich entlang der alten Stadtmauern hinaufzieht. Mit jedem Höhenmeter öffnet sich der Blick weiter über die Bucht von Kotor. Im Sommer heizen sich die Steine schnell auf, daher lohnt sich ein früher Morgen- oder später Nachmittagsaufstieg. Im Frühling und Herbst ist das Licht sanfter, und die türkisfarbene Bucht, die schroffen Kalksteingipfel und die roten Dächer der Altstadt entfalten sich bei jedem Blick nach unten.
Wie man hinkommt
Praktische Informationen
Besonders faszinierend ist, was sich unter der Kirche verbirgt: eine Basilika, älter als die Stadtmauern selbst, nahe dem alten Haupttor Kotors entdeckt.