Diese hölzerne griechisch-katholische Kirche in Uście Gorlickie zählt zu den schönsten Beispielen der Lemken-Sakralarchitektur, erkennbar an ihrem zeltdachbekrönten Turm und der stillen, geschichtsträchtigen Atmosphäre. Sie gehört zur Route der Holzarchitektur in Kleinpolen, ihre Ursprünge reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, das heutige Gebäude stammt jedoch aus dem Jahr 1786.
Die Landschaft rund um Uście Gorlickie ist typisch für das Niedere Beskidengebirge — sanfte Hügel, ruhige Landwege und eine Stille, die zum Verweilen einlädt. Im Sommer liegt die Kirche inmitten grüner Wiesen, im Herbst leuchten die Hügel golden, und im Winter wirkt das schneebedeckte Holzgebäude fast wie aus einem Märchen. Ein schöner Zwischenstopp für Wanderer in dieser Ecke der Beskiden.
AnreiseInteressant: Die Ikone der Heiligen Paraskewa aus der ursprünglichen Kirche, die hier einst stand, befindet sich heute im Historischen Museum in Sanok — ein guter Grund, nach dem Besuch auch dorthin weiterzureisen.