Im Stadtteil Stary Zagórz, direkt an der Piłsudskiego-Straße, steht eine bescheidene gemauerte orthodoxe Kirche, die seit fast zwei Jahrhunderten über dieses Grenzgebiet wacht. Ein lohnender Zwischenstopp für Wanderer, die die Bieszczady erkunden und sich für die religiöse Geschichte der Region interessieren.
Der Reiz der Kirche liegt in ihrer schlichten, aber markanten Erscheinung - ein hoher Turm mit weiß getünchtem gemauerten Unterbau und einem schmaleren hölzernen Oberteil, gekrönt von einer bauchigen Blechkuppel mit Laterne, schon von Weitem sichtbar. Das unverputzte Kirchenschiff mit halbrunden Fenstern und Apsis sowie die historische Ikonostase im Inneren spiegeln die griechisch-katholische und orthodoxe Geschichte der Gegend wider. Zagórz ist ein guter Ausgangspunkt für Touren in die Bieszczady und die Niederen Beskiden, und das ruhige Städtchen am Fluss Osława lädt zu einer Rast ein.
AnreiseVor dem Krieg kümmerte sich Adam Gubrynowicz um die Kirche, die die wechselvolle Geschichte der Region überstanden hat, dabei die Konfession wechselte und 1925 sowie 1961 grundlegend renoviert wurde.