Die Holzkirche in Liskowate gehört zu den nur drei erhaltenen Kirchen des Bojken-Typs in Polen – ein bemerkenswertes Bauwerk an einem Ort, an dem bereits 1564 eine frühere Kirche urkundlich erwähnt wurde. Das heutige Gebäude stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1832, doch manche Historiker vermuten aufgrund der Bauweise einen deutlich älteren Ursprung, möglicherweise aus dem 17. Jahrhundert.
Dieser Ort ist ideal für Reisende, die sich für die vielschichtige, multikulturelle Geschichte der Bieszczady-Grenzregion interessieren. Die Kirche liegt in einer ruhigen, leicht melancholischen Landschaft, unweit eines alten Friedhofs mit einigen erhaltenen Grabsteinen. Der Zugang zum Gelände führt durch ein markantes gemauertes Glockentor aus dem 19. Jahrhundert. Im Herbst, wenn Nebel über die Hügel zieht, wirkt die Atmosphäre hier besonders eindringlich – ein vergessener Winkel des Bieszczady-Grenzlandes, an dem die Zeit stillzustehen scheint.
AnfahrtInteressante Tatsache: Über dem Babinez befand sich einst eine eigene, dem hl. Demetrius geweihte Kapelle mit umlaufender Galerie – eine äußerst seltene Lösung in der Kirchenarchitektur, von der heute nur noch einige hervorstehende Balken erhalten sind.