Die Banja-Baschi-Moschee ist das älteste noch genutzte islamische Baudenkmal Sofias und eines der markantesten Wahrzeichen im Zentrum der bulgarischen Hauptstadt. Ihr schlankes Minarett und die bleigedeckte Kuppel setzen einen eindrucksvollen Kontrast zu den modernen Gebäuden ringsum und ziehen Reisende auf dem Weg durch den Balkan magisch an.
Erbaut wurde die Moschee 1566-1567 nach den Plänen des berühmten osmanischen Architekten Sinan, der über 300 Bauwerke schuf, darunter die Süleymaniye-Moschee in Istanbul. Der Name 'Banja Baschi' bedeutet 'bei der Therme', da die Moschee einst Teil eines größeren Badekomplexes war. Die Mauern bestehen aus behauenem Stein im Wechsel mit roten Ziegelreihen, die Kapitelle der Säulen zeigen typische Stalaktitverzierungen. Das Innere wirkt zu jeder Jahreszeit stimmungsvoll, im Frühling und Herbst ist es in der Innenstadt allerdings deutlich ruhiger.
AnreiseDer Reisende Evliya Çelebi schrieb im 17. Jahrhundert, das Minarett dieser Moschee habe an Schönheit seinesgleichen in ganz Sofia gesucht.